Haustiere - Climate - Klimaschutz

Klimaschutz geht uns alle an. Heute werden über 10 Millionen Kühe als Klimasünder bezeichnet, während wir gleichzeitig Unmengen an Fleisch an unsere Haustiere, wie Hunde, Katzen, Reptilien oder Raubvögel, verfüttern.

Eine Kuh tritt auf den Boden, lockert ihn mit ihren Hufen auf und verbessert so die Bodenstruktur. Das wirkt sich positiv auf die Ökobilanz aus. Ihr Dung ist pures Leben (Mistkäfer ...). Aber wie sieht es bei unseren Haustieren aus?

Im Jahr 2025 lebten allein in Deutschland rund 10,5 Millionen Hunde und über 15 Millionen Katzen, dazu weit über 100 000 fleischfressende Reptilien. Hunde und Katzen tragen nicht zur Verbesserung des Bodens oder zum Gleichgewicht des Ökosystems bei – im Gegenteil: Katzen jagen Singvögel und Hunde Kleintiere. Zudem kann Tierurin Pflanzen und Bäumen schaden.

Mit meiner Collage „Milliarden von Hunden und Katzen fressen Fleisch. Ist das gut fürs Klima?” möchte ich keine Tierhalter:innen verurteilen, sondern lediglich einen Denkanstoß geben und zum Nachdenken über dieses Thema anregen. Ich selbst hatte lange eine Katze.

Rechnen wir kurz am Beispiel meiner Katze nach: 300 g Fleisch pro Tag mal 365 Tage mal 19 Jahre ergeben rund 2.080 kg – also etwa zehn Kühe. So viel Fleisch hat meine Katze im Laufe ihres Lebens gefressen.

Vielleicht sollten wir also darüber nachdenken, bevor wir die Kuh zum Bösewicht der Nation machen.

 

Eine grüne Collage mit Hund, menschlichem Essen, einem Pflanzenblatt, einem Büschel Gras und Wettersymbolen

(Collage auf gründer Karteikarte DIN A5)


Ausstellung:
"MOSTRA INTERNAZIONALE DI MAIL ART – AMBIENTE, CLIMA E FUTURO"
18. November bis 3. Dezember 2025
Biblioteca Civica „G. Tronchin“  
Piazza IV Novembre, 48  
30030 Maerne di Martellago (VE),
Italien
(Gemeinschaftsausstellung)