Formen 17-1

Im Jahr 2017 folgte ich einem Mail-Art-Aufruf zum „Projekt Kurt Schwitters“ und schuf mein erstes Werk im dadaistischen Stil. Ich stellte fest, dass mir sowohl die Mail-Art-Kunst als auch der Dadaismus liegen – eine Kunstform, die sich selbst nicht immer ganz ernst nimmt und Raum für Verspieltheit lässt. Formen wanderten zufällig über das Papier und wollten gemalt werden. In dieser Zeit hatte ich zudem eine besondere Vorliebe für die Farbe Orange.

Das Bild zeigt geradlinige Formen, die dennoch ihren eigenen Willen zu haben scheinen. Während Grau für mich den Alltag symbolisiert, steht Orange für die Kraft der Kunst: Es ist lebendig, impulsiv und voller Energie.

Das Werk „Formen 17–1” ist eine Aquarellmalerei, die mit Tusche auf grobem Aquarellpapier im Format 29 × 21 cm ausgeführt wurde.
 

17-1 ein dadaistisches Bild in Aquarellmalerei mit Tusche es zeigt einige Rechtecke in grau und einen kreis in Orange

(Aquarellmalerei mit Tusche)

 

Ausstellung:

„KURT SCHWITTERS MAIL ART PROJEKT“  
Día. – Raum für Automedialität
15.09. – 20.10.2019
Hannover
(Gemeinschaftsausstellung – Mail Art)

Zur Ausstellung wurde ein begleitender Katalog veröffentlicht, in dem alle Werke fotografisch dokumentiert sind.
Mein Beitrag "Formen 17‑1" ist in der Publikation ebenfalls enthalten. Es ist mir eine besondere Freude, dass ich im Katalog mit den folgenden Worten zitiert werde:

„Der Künstler Kurt Schwitters inspiriert mich in meinem Schaffen, indem Schwitters aufzeigt, alles ist möglich. Egal ob Farbe oder Form, ob man verliert oder gewinnt. Gerade beim anfänglichen Scheitern, lernt man in der Kunst das Wachsen, und genießt den späteren Erfolg. Umso mehr Gegenwind kommt, sollte man sich treu bleiben und zielstrebig seinen Weg verfolgen. Dada ist Sein!“